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Die Geschichte der Grubenrand Piraten

Die jecke Geschichte der Karnevalsgesellschaft in Keyenberg beginnt erstaunlicher Weise nicht in der Urgeschichte des Ortes, sondern ist vielmehr eine „Schnapsidee" der jüngeren Ortsgeschichte. Anfänge einer „Jeckenbewegung" in unserem kleinen Ort gab es aber schon nach dem Kriege. Durch die Initiative der Katholischen Frauengemeinschaft Keyenberg wurden in der Nachkriegszeit die ersten Sitzungen durchgeführt, bei denen die Keyenberger auch ohne einen Karnevalsverein zeigten, dass sie im punkto Karneval nie ein Kind von Traurigkeit waren. Auch der Straßenkarneval hatte schon seit jeher seinen festen und traditionellen Platz mit dem Veilchendienstagszug, der über Jahrzehnte von der Gemeinschaftsgrundschule Keyenberg gestaltet wurde. Nachdem die Grundschule diese Aufgabe jedoch abgeben musste, übernahm der St. Josefs Musikverein Keyenberg die Organisation des Umzugs, um die Tradition nicht aussterben zu lassen. Viele Große und auch kleine Jecken trafen und treffen sich in jedem Jahr, ziehen bunt kostümiert durch die Straßen des Ortes, um das letzte Mal - bevor am Aschermittwoch dann die Fastenzeit beginnt - ausgelassen zu feiern. Auch an Kamellen wird hier nicht gespart, um den Kindern am Straßenrand eine Freude zu bereiten.